VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG saniert die Alte Landvogtei

Wohnen im historischen Ambiente, mitten in der City

Landvogtei
Freuen sich über den Baufortschritt und die stilvollen Wohnungen in bester Rotenburger Innenstadtlage einer besonderen Adresse: Architekt Thomas Rabe (li.) und Michael Kubicek, Bereichsleiter Regionale Investitionen des VR-Bankvereins Bad Hersfeld-Rotenburg eG.

Wenn man als Architekt gebürtiger Rotenburger ist, hat man Fachwerk wohl schon in den Genen. Wenn man sich dann an ein Projekt wie die Alte Landvogtei, eines der prägnantesten Gebäude der Rotenburger Innenstadt, wagt, muss man ein besonderes Gefühl für historische Gebäude und alte Balken haben. „Es ist natürlich ein Glücksfall für uns, einen so profunden Spezialisten wie Thomas Rabe und sein Team an unserer Seite zu wissen“, sagt Michael Kubicek, Bereichsleiter der VR-Regionalen Investitionen, der als Vertreter des Bauherren die Verantwortung für die aufwändige Sanierung des Hauses trägt.

Architekt Thomas Rabe, freut sich über das Lob. Er ist Rotenburger, und er hat eine große Leidenschaft für malerische Fachwerkbauten und baugesundes Wohnen. Rabe kennt die Alte Landvogtei im Steinweg 11-13 mittlerweile wohl besser als jeder andere. Bereits vor drei Jahren hatte er erste Voruntersuchungen angestellt, wie der Zustand des Gebäudes, in dem der VR-Bankverein seine Rotenburger Filiale unterhält, tatsächlich ist.
Der Auftrag war klar – es sollte ermittelt werden, in wie weit man in dem Gebäudeensemble, das zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert gebaut wurde, zeitgemäße Wohnungen unter denkmalpflegerischen Aspekten bauen kann.

Thomas Rabe: „Zum Glück stellte sich heraus, dass die Balken noch in einem sehr guten Zustand waren. Im Gegensatz zu vielen anderen Häusern war hier beim Bau Eichenholz in hervorragender Qualität verwendet worden. Allerdings waren die Jahrhunderte nicht spurlos an dem Gebäude vorübergegangen. Wir hatten teilweise Gefälle von bis zu 40 Zentimetern in einem Raum!“

In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz des Landkreises hat der Architekt in dem historischen Gebäude acht Wohnungen geplant. Derzeit arbeiten die Handwerker mit großem Sachverstand in dem beeindruckenden Bauwerk.

„Das, was wir hier machen, kann nicht jeder“, sagt Michael Kubicek. „Hier arbeiten Leute mit Spezialwissen, die sich sehr gut mit den geforderten Baustoffen und alten Techniken auskennen!“

Dass in der Alten Landvogtei ausschließlich zeitgemäße Materialien verwendet werden, die zu dem Bestandsbau passen, war nicht nur eine Auflage des Denkmalschutzes, sondern für den VR-Bankverein eine schlichte Selbstverständlichkeit. „Der Respekt vor einem solchen Gebäude gebietet es ganz einfach, nur hochwertigstes Material einzusetzen. Schließlich geht es darum, das hervorragende Wohnklima eines solchen Hauses nicht zu beeinträchtigen“, sagt Thomas Rabe. So werden beispielsweise ausschließlich diffussionsoffene Wandaufbauten rekonstruiert.
Für die künftigen Bewohner ein großer Vorteil: Tapeziert wird in der Alten Landvogtei nirgendwo. Wer hier einzieht, stellt seine Möbel auf und ist fertig. Zudem hat das Gebäude sehr gute Wärmedämmwerte.

Wer sich für eine der acht Wohnungen zwischen 47 und 89 Quadratmetern interessiert, muss sich allerdings ein wenig sputen. Die Hälfte der Wohnungen ist bereits vermietet, das Interesse am Wohnen in dem historischen Gebäude im Rotenburger Stadtzentrum ist groß.
Kein Wunder – wer in dem repräsentativen Gebäude lebt, genießt nicht nur alle Vorzüge einer zentralen Stadtwohnung, er verfügt auch über ein Ambiente, das seinesgleichen sucht. Zudem ist Thomas Rabe das Kunststück gelungen, sechs der Wohnungen mit einem Balkon zum ruhigen Innenhof auszustatten. Selbstverständlich ist die Alte Landvogtei nicht nur mit der modernsten Sicherheitstechnik ausgestattet, sondern alle Wohnungen verfügen auch über einen eigenen Parkplatz sowie einen großzügigen Kellerraum.

Von der Baumaßnahme ist auch der Rotenburger Bürgermeister Christian Grunwald begeistert: „Es ist schon großartig, wie der VR-Bankverein es geschafft hat, Alt und Neu auf so hervorragende Weise zu verbinden. Wir freuen uns sehr über diesen Beitrag zur Entwicklung unserer schönen Stadt!“

Interessenten können sich unter der Telefonnummer 06621 / 163-701 über die Wohnungen sowie den bevorstehenden Tag der offenen Baustelle informieren. Bei dieser Gelegenheit kann man das einzigartige Haus besichtigen und sich ein Bild von den Bauarbeiten machen. In der ersten Oktoberhälfte sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig renoviert sein.